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Korean Air möchte Asiana Airlines übernehmen



Die Zukunft der südkoreanischen Asiana Airlines ist seit Monaten ungewiss. Wegen der Folgen der Corona-Pandemie war eine Übernahme bereits geplatzt. Nun taucht ein möglicher Retter auf.

Korean Air will trotz der Krise der Luftfahrt in der Corona-Pandemie den kleineren einheimischen Wettbewerber Asiana Airlines übernehmen. 1,8 Billionen Won (umgerechnet etwa 1,37 Mrd. Euro) betrage der Kaufwert, teilte Südkoreas Branchenführer mit. Korean Air könne unter die zehn größten Fluggesellschaften der Welt aufsteigen, wenn die Übernahme abgeschlossen sei. Die Kartellbehörde des Landes muss aber noch der Übernahme zustimmen. Zudem stoßen die Pläne bei den Gewerkschaften beider Unternehmen wegen der Furcht vor Arbeitsplatzverlusten auf Widerstand.

Die Vereinbarung kam zustande, nachdem die geplante Übernahme des hoch verschuldeten Star-Alliance-Mitglieds Asiana Airlines durch ein Konsortium im September geplatzt war. Im Frühjahr 2019 hatte sich die Kumho Asiana Group wegen Finanzproblemen dazu bereit erklärt, die Anteile ihrer wichtigsten Tochter zu veräußern.

Die Arbeitsplätze sollen laut Korean Air für die Beschäftigten beider Unternehmen sichergestellt werden.

Dem Unternehmen werde es durch die Übernahme und der Erweiterung der Routen, Flotten und Kapazitäten ermöglicht, mit den Mega-Airlines zu konkurrieren.